17.05.2017

Erfolg hat 3 Buchstaben – TUN

Es ist mittlerweile ein echtes Phänomen – jeder möchte was für seine Figur tun. Und ganz klar: ich bin ein absoluter Befürworter! Meine Eltern sind beide über 50 und haben erst vor kurzem damit begonnen, etwas für ihren Körper und ihre Gesundheit zu tun. Meine Schwester, die sich für Muskelaufbau weniger interessiert, möchte aber dennoch einen „healthy Lifestyle“ führen. Und selbst viel beschäftige Manager mit einer 60-Stunden-Woche sind sich über die Vorteile eines fitten und gesunden Lifestyles bewusst.

 

Welche Vorteile habe ich vom Krafttraining / Sport?

 

> Ausgleich zum Alltag
> Wohlbefinden
> Körperfett reduzieren
> gezielt Muskulatur aufbauen
> eventuelle Körperfehlhaltungen ausgleichen (z. B. nach vorne hängende Schultern)
> Verletzungsprävention (wer kennt es nicht, man versucht eine Wasserkiste vom Boden zu heben und zack – der Hexenschuss oder sogar Bandscheibenvorfall ist da).

 

Es gibt sicherlich noch zahlreiche andere Gründe, aber darum soll es heute nicht gehen!

 

Wie soll ich überhaupt loslegen?

Generell gibt es zwei Extreme, was den Start anbelangt.

 

Typ 1:

 

Der Übermotivierte – wenig Ahnung von der Materie, voller Tatendrang geht es direkt mit Vollgas los – oftmals passieren nach kurzer Zeit dementsprechende Verletzungen, die mit einer Trainingspause Hand in Hand gehen. Es fehlt an Wissen und an Interesse, sich mit der Materie zu beschäftigen, denn richtiges Krafttraining ist um einiges komplexer als von vielen gedacht. Freie Grundübungen sind mit die schwierigsten Übungen, die ausgeführt werden können (aber zugleich die effektivsten – bezogen auf die Muskulatur und die Stützmuskeln, die mitarbeiten). Dürfte ich nur wenige Übungen für den Rest meines Lebens machen, , dann wären es Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, Schulterdrücken und Klimmzüge.

 


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Typ 2:

 

Der Überanalytiker – es wird mehr gelesen und auswendig gelernt, als nachher umgesetzt. Die Angst vor unzureichendem Wissen ist größer als der Weg zum Erfolg. Aber: „Erfolg hat 3 Buchstaben“ – „TUN“!

Was ich damit meine: du kannst so viel lesen wie du möchtest, unabhängig davon, dass sehr viele Unwahrheiten und Mythen auch im Internet kursieren, ist es zweifelsohne wichtig, sich mit der Materie zu beschäftigen. Sprich, es kann sehr wohl Sinn machen, sich mit der Übungsausführung zu beschäftigen oder mit grundlegend wichtigen Dingen wie „wieviel Protein benötige ich?“ „Wie reduziere ich meinen Körperfettanteil?“ usw.. Aber mal ehrlich: bringt es was, jeden lateinischen Begriff auswendig zu lernen oder die Ausführung einer Übung mit einem Geodreieck nach zu messen, ob der Winkel von Arm zu Torso (beispielsweise beim Bankdrücken) 75° oder 71° sind? Nein, das ist definitiv als Überanalyse zu bezeichnen und hindert am Erfolg. Sich entsprechendes Wissen anzueignen, ist WICHTIG, belanglose Dinge zu ÜBERANALYSIEREN hindern deinen Fortschritt.

Ich selbst vergesse immer wieder lateinische Begriffe aus dem einfachen Grund: ich bin ein Praktiker – kein Theoretiker. Meine Klienten können mit Fachbegriffen gar nichts anfangen! Wichtig ist, Wissen für den normal Trainierenden verständlich zu vermitteln, und dich nicht durch Hieroglyphen, mit denen niemand was anfangen kann, zu profilieren..

 

Das sind die zwei Extreme, die mir direkt einfallen.

Dem Überanalytiker möchte ich Folgendes mitgeben: Krafttraining ist ein Sport, der ausgeführt werden muss, sprich, er findet im Studio statt und muss entsprechend ausgeführt werden. Das Auswendig-Lernen von lateinischen Begriffen ist zwar schön und gut, wird dir aber weniger dabei helfen, den Körperfettanteil zu reduzieren. Aktivität und Kalorienkontrolle sind da um einiges hilfreicher!

 

Mein Tipp:
Mehr MACHEN, weniger denken! Geh ins Studio, trainiere, hab Spaß, führe Dinge aus und beschäftige dich mit den wichtigen Dingen, auf die es ankommt!

 

Übermotivierte:

Es ist erstaunlich, wie viel man mit wenig Wissen erreichen kann Es sind vielmehr der Wille, Ehrgeiz und das Herzblut, mit denen man vieles erreichen kann. Ich habe viele vor allem jüngere Trainierende kennengelernt, die nicht wirklich wussten, wie ein guter Trainingsplan auszusehen hat oder worauf es ankommt. Aber sie haben einfach wie die Begasten 2 Stunden trainiert.
Dass es funktioniert? Logisch, du machst nichts oder nur wenig und dann gibst du 2 Stunden im Fitnessstudio Vollgas Klar, es passiert da schon etwas positives (optisch etc.). Die Frage ist hier aber eher:
a) für wie lange? und
b) bleiben wir auf Dauer verletzungsfrei und haben auch als Fortgeschrittener noch Erfolg?

Aus meiner Erfahrung kann ich dir mitgeben, wenn sich Personen, die den entsprechenden Willen, die Disziplin und den Ehrgeiz besitzen und sich das Ganze auch noch mit gutem Wissen paart (Trainingsplanung, Ausführung, Ernährung), tritt der große Erfolg ein.
Ich lese im Internet oft: 10 Kilo abnehmen in nur 10 Wochen – DAS GEHT DOCH NICHT! Natürlich geht das, wo ist das Problem? Das Problem ist wohl eher, nicht zu wissen, was wirklich beim Abnehmen wichtig ist. Die gleichen Personen, die lauthals aufschreien, “das geht doch nicht”, verfolgen eine Diät, die auch bis Punkt x funktioniert, danach tritt man auf der Stelle und es geht nicht weiter. Da man die Materie aber NIE verstanden hat, WARUM man abgenommen hat, können jetzt keine Veränderungen vollzogen werden (wie beispielsweise die Reduzierung der Kalorien), die für den weiteren Erfolg essentiell sind.

 

Take Home Message: Beschäftige dich mit der Materie, eigne dir Wissen an und kombiniere das mit viel Ehrgeiz, Willen, Durchhaltevermögen und Geduld – DAS wird dir den bestmöglichen Erfolg liefern.

Erfolg kommt vom TUN, Wissen muss angewendet werden! In unserem Trainingsguide erfährst du z. B. alles Wichtige, was du für dein Training benötigst – danach hast du die Materie verstanden und wirst bestmöglich aufgestellt sein!


 

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